Am Osterdienstag rollten sie wieder…

… die Fahrzeuge der Schicksalshelfer, die vom alten Jugendheim St. Josef zu den über 60 Haushalten unterwegs sind, um die Lebensmittelspenden zu den Tafel-Kunden zu bringen.

Bereits zum dritten Mal, denn auc am Karsamstag war ein Trupp unterwegs, konnten die Engagierten um Figan Ucar-Macit und Erdal Macit mit einem großen Dank an die Unterstützer das Leben derer erleichtern, die mit der Schließung der Tafel-Ausgabestelle während der Corona-Krise nochmals unter Druck geraten sind: Dort können sie sonst gegen ein kleines Entgeld Nahrungsmittel kaufen. Ganz konsequent erleben die Auslieferer der Schicksalshelfer auch bei ihren Fahrten, dass es vielen Menschen sehr wichtig ist, eine kleinen Betrag zahlen zu können. Sie wollen nicht „nur“ die Beschenkten sein, sie wolle auch eine Beitrag leisten, wollen etwa bezahlen für das, was sie nutzen. Auch das ein Moment, in dem deutlich wird, dass Menschen selbstbestimmt leben möchten, auch unter Einschränkungen.

Lebensmittel, ergänzt um einige Hygieneartikel, finanziert aus Spoendengeldern, kame auch diesmal vom Lidl aus Bork, von der Bäckerei Langhammer aus Bork, vom K&K in Selm und von Rewe Gwadi in Selm.